Archiv für September 2009

1. prozesstag gegen antifaschistin alex

Alex: Anklage schwächelt

Begleitet von massiven Sicherheitsvorkehrungen begann am heutigen Dienstag der Prozess gegen Alexandra R. Sie wird beschuldigt, am 18. Mai in Berlin-Friedrichshain eine versuchte Brandstiftung an einem KFZ begangen zu haben. Die Verhandlung, die um 9 Uhr beginnen sollte, verzögerte sich durch die peniblen Eingangskontrollen der Justizwachtmeister_innen um etwa eine dreiviertel Stunde, bis die rund 40 Besucher_innen im Saal Platz genommen hatten. Nachdem die Anklageschrift verlesen wurde, ließ Alexandra über ihre Anwältin verlauten, dass die von ihrem Aussageverweigerungsrecht gebrauch macht.

Das Gericht fuhr fort mit der Vernehmung der Polizeibeamtin Lütz, die nur die Gewissheit brachte, dass die Zeugin weder am Tatort, noch während der Verfolgung der Verdächtigten belastende Wahrnehmungen machte. Interessant ist in diesem Zusammenhang die Äußerung, dass sie Personen, die Nachts in dunkler Kleidung durch Friedrichshain laufen, tendenziell für verdächtig hält, wobei das Tragen eben solcher Bekleidung für die Gegend um die Rigaer Straße typisch sei. Nachdem als zweiter Zeuge ein Mitbewohner Alexandras befragt wurde, unterbrach der vorsitzende Richter die Hauptverhandlung und setzte den nächsten Termin auf den 13. Oktober fest.

Daß auch am heutigen Tag kein belastender Beweis zum Vorschein kam, verwundert uns keineswegs. Es scheint für den bisherigen Verfahrensverlauf typisch, dass die Strafverfolgungsbehörden sich ausschließlich auf fragwürdige Indizien stützen. Alexandra hat mittlerweile über vier Monate ihres Lebens in Untersuchungshaft verbracht, dadurch ihre Lehrstelle verloren und durch die mediale Vorverurteilung schweren Schaden genommen. Wir fordern die sofortige Einstellung des Verfahrens und die unverzügliche Freilassung unserer Freundin und Genossin.

Engarde Soligruppe

Ein ausführlicher Prozessbericht folgt in den nächsten Tagen.

Quelle

In diesem Sinne:

about what

Am Wochenende habe ich es dann auch mal ins about:blank geschafft. Nachdem einige blogsportler das Ding ja enorm abfeiern, kam bei mir allerdings nur Enttäuschung auf. Zwar war das Anliegen – eine Avanti-Soli-Party – durchaus unterstützenswert (naja ein bisschen :D ) aber ansonsten ist die location (vor allem wenn es draußen kalt ist) nicht der Hit.
Die Bar ist super krass überfüllt gewesen, die Preise sind mal ganz schön heftig und teilweise höher als in anderen kommerziellen Clubs, der Sound ist vorm DJ-Pult nicht als gut zu bezeichnen, der schmale Schnitt des Ladens machen weder Tanzen noch den Gang an die Bar zum Vergnügen.

Naja irgendwie hat man es dann doch aber in die Morgenstunden geschafft und die Qualität jeder Party steigt mit den tollen Leuten mit denen man unterwegs ist. Was mal unendlich vor allem für eine Person gilt…

Immerhin konnte man dann noch diesen tollen Sonnenaufgang und einen open-air-rave unter der Treptower Brücke besuchen.

Also doch nen schöner Abend und Morgen…

unseriöses produkt-placement

screenshot vom 25.09.09

Berlin wird immer schlimmer

Das es wirklich so weit kommen konnte. Die wollten einfach nur rein. Und hatten sogar ihr eigenes Bier dabei…

Kriminalisierung Bewohner Brunnenstr. 183

Kürzlich ist es wieder zu einer bezeichnender Kriminalisierung und Erniedrigung mittelloser Menschen aus dem Projekt in der Brunnenstr. gekommen. Tatort: Ein bekannter Berliner Club.
kürzlich begehrten ein Genosse und ich Einlass auf eine Party im Cassopeia- Club. Die bräsigen Türsteher forderten von uns doch tatsächlich ein Eintrittsged von 8.-EUR- PRO PERSON!

Wir wollten da einfach nur rein und feiern. wir hatten sogar unser eigenes Bier dabei. Es wär also kein Problem gewesen einfach zur Seite zu gehen und uns reinzulassen. Wir hätten niemanden gestreßt oder angeschnorrt. wir hatten ja alles dabei.

Das ist unser Kiez! es ist ja wohl ne Unverschämtheit das wir jetzt schon Eintritt zahlen sollen wenn wir in unsrem Kietz wohin gehn wollen. Zusammenkommen von Menschen darf nicht kapitalistisch ausgebeutet werden. Wir fordern freien Eintritt in alle Klubs und Parties in Berlin für alle! Boykott den kapitalistischen Yuppi Klubs! Solidarität mit Mittellosen.

Kennt jemand Parties wo man umsonst feiern kann und wo es auch umsonst oder billiger Bier gibt? lasst uns Alternativen zu diesen scheiss Kommerz-Klubs machen!
Creative Commons-Lizenzvertrag Dieser Inhalt ist unter einer

indymedia wird immer, immer besser

herzblut film

autonome äh old school äh kraken äh nationalisten

Extrem Styleverwirrungen auf der Neonazikundgebung in HH.

Team Antifa Hamburg dafür wieder auf Europaklasse-Nivau, mit viel Hingabe im Spiel und der nötigen Unfairnis! Mehr davon!

totalitätärääää

Warnhinweis aus dem Jahre 1952 in Westberlin in manche Bücher geklebt die nur Wissenschaftlern zugängig waren:

demonstrate my style

passend: