Archiv für Juli 2009

And stop apologising for the things you‘ve never done

dach-action auf irisch…

Ein kleiner Bericht dazu bei peacelines

Demo für Dennis II

Gestern dann, wie angekündigt, auf der Gedenk-Demo für Dennis gewesen. Insgesamt hatten es nicht viele Menschen nach Neukölln zum Friedhof in der Nähe des Hermanplatz geschafft. Meiner Schätzung nach dürften es zu besten Zeiten nicht mehr als 150 Menschen gewesen sein. Leider waren von den tatsächlichen FreundInnen und Angehörigen nicht so viele vor Ort. Ich würde maximal sagen so 30 Menschen. Es gab ein paar sehr gute Redebeiträge (der von ARAB hat mir gut gefallen – kämpferisch und die sozialen Hintergründe beleuchtend) und ein paar emotionale Worte von Freunden und auch den ein oder anderen HipHop-Song, der sich genau mit dem Fall befasst.

Naja festzuhalten bleibt, dass es hier einfach kaum Leute und Kids interessiert wenn die Bullen einen Jugendlichen killen.
Berlin ist nicht Ferminy und erst Recht nicht Athen

Konfrontationstherapie

Das chipmunks bzw. Eichhörnchen eine Gefahr darstellen wollen sicher auch die MacherInnen von 500godz mit diesem Shirt illustrieren.

Naja fast:

They are coming! Animals are taking revenge against those who destroyed their habitat. Watch out for them in the parks, in the dark city alleys…

Danke danke für das wundervolle Geschenk!

Demo für Dennis

Heute!

Am 31.12.08 wurde Dennis J. in Schönfließ bei Berlin von Zivilfahndern mit mehreren Schüssen ermordet, während er in einem Auto auf seine Freundin wartete. Der Schütze ist frei und die Beamten decken sich gegenseitig. Polizeigewalt äußert sich nicht nur in Knüppeln und Pfefferspray. Immer wieder werden Menschen von Bullen getötet ohne das sie eine Gefahr für die Beamten darstellen. Eine Strafverfolgung findet quasi nicht statt.

Für Dennis und alle Opfer von Polizeigewalt
No Justice No Peace
11.7 | 20 Uhr | Friedhof am Hermannplatz, Karl Marx Str.4

Aktueller Artikel zur Tat:

Schuss auf Kriminellen war nicht gerechtfertigt
Mehrer Male schoss ein Berliner Polizist auf einen seit langem gesuchten Kriminellen und tötete ihn. Nach bisherigen Einschätzungen der Ermittler war der tödliche Schuss auf den unbewaffneten Straftäter in Schönfließ aber durch nichts gerechtfertigt.

Berlin –
„Gutachten haben bestätigt, dass der erste, tödliche Schuss aus kurzer Distanz abgegeben wurde“, sagte die Neuruppiner Oberstaatsanwältin Lolita Lodenkämper. Der mit Haftbefehl gesuchte Intensivtäter Dennis J. – auf sein Konto gingen fast 160 Straftaten von Einbruch bis zu gefährlicher Körperverletzung – wurde am Silvesterabend 2008 durch den Schuss in die Brust getötet. Gegen den Beamten wird wegen des Verdachts des Totschlags ermittelt.

Nach dem tödlichen Schuss soll er noch siebenmal auf den 26-Jährigen gefeuert haben. „Sechs der Schüsse zielten nicht auf den Körper“, sagte Lodenkämper, die einen Bericht der „Märkischen Allgemeinen“ bestätigte. Zu der achten Kugel wollte sie sich nicht äußern. „In der Gesamtbewertung sind die Gutachten belastend.“ Wie wahrscheinlich nun eine Anklage gegen den zur Tatzeit 34-Jährigen ist, wollte die Oberstaatsanwältin aber nicht sagen.

Im Visier der Staatsanwaltschaft stehen auch zwei Kollegen des Mannes. „Die Ermittlungen gegen sie zum Verdacht der versuchten Strafvereitelung dauern ebenfalls noch an“, sagte Lodenkämper. Beide wollen am Tatort nichts gehört oder gesehen haben.

Die Berliner Beamten hatten am Silvesterabend 2008 einen Tipp bekommen, dass sich der gesuchte Dennis J. in Schönfließ aufhält. Schon zweimal war der 26-Jährige aus Neukölln den Fahndern entwischt. Einmal besprühte er einen Beamten mit Pfefferspray, ein anderes Mal raste er in einer Hollywood-reifen Verfolgungsjagd quer durch Berlin und wurde schließlich gestoppt. Deswegen wurde er nach Angaben der Staatsanwaltschaft zu 13 Monaten Gefängnis verurteilt, doch die Haftstrafe trat er nicht an. Die Fahndung nach ihm endete erst am Silvesterabend.

Das Szenario, wie es die Gutachten jetzt zeichnen: Während Dennis J. am Steuer seines Wagens in einer Parkbucht auf seine Freundin wartete, feuerte der Berliner Polizist „ohne Rechtsgrundlage“ aus nächster Distanz, wie Lodenkämper sagte. Der Schuss war tödlich, der 26-Jährige aber nicht sofort handlungsunfähig. Er versuchte noch mit dem Wagen zu flüchten, der Berliner Beamte schoss weiter. In einer Pressekonferenz nach dem Vorfall hieß es: „Bis das Magazin leer war.“

Die Hintergründe des Geschehens sind bis heute unklar. Im Raum steht Rache als Motiv – der Polizist sei sauer gewesen, dass ihm der Straftäter schon zweimal entwischt war, hieß es in Medien. Kein Kommentar, so die Staatsanwaltschaft. Der Polizist selbst schweigt bisher zu den Vorwürfen. Lodenkämper rechnet nicht vor September mit dem Abschluss der Ermittlungen.

Quelle

Kein Wunder, dass es sowas gibt:

willkommen neuer mensch!

Am Freitag den 26.06.2009 haben mein bester Freund und seine tolle Freundin ein Kind bekommen und sie haben mich damit zum Patenonkel gemacht. Juhu!

Der stolze Vater:
vater2

Der beeindruckte Patenonkel:
pate2

Ein bisschen Pathos kann nicht schaden (von Quetschmän):

Hey kleiner Mensch,wenn du geboren wirst, dann wünsch ich dir alles Gute.
Viel Glück das kannst du gut auch gebrauchen, in dieser kaputten Welt.
Doch noch is hier nich alles total im Arsch, und ich wünsch dir von ganzem Herzen,dass du Menschen findest, die mit dir kämpfen, und dass ihr stärker werdet sein als wir.

vollkommen richtig:

between the bars

between the bars von chris garneau

Auch richtig tolle lyrics:

drink up baby
stay up all night
the things you could do
you wont but you might
the potential you‘ll be
that you‘ll never see
the promises you‘ll only make
drink up with me now
and forget all about
the pressure of days
and do what i say
and i‘ll make you okay
and drive them away
the images stuck in your head
the people you‘ve been before
that you don‘t want ’round anymore
or that push and shove
and wont bend to your will
ill keep them still

drink up baby
look at the stars
i‘ll kiss you again
between the bars
where i‘m seeing you there [faint car horn!]
with ur hands in the air
you‘re waiting to finally be caught
drink up one more time
and i‘ll make you mine
i‘ll keep you apart
deep in my heart
separate than the rest
where i like you the best
and keep the things you forgot
the people you‘ve been before
that you don‘t want ’round anymore
or that push and shove
and wont bend to your will
ill keep them still
the people you‘ve been before
that you don‘t want ’round anymore
or that push and shove
and wont bend to your will
ill keep them still

obama-hype überall

Der obama-Hype nervt mich ganz schön, aber

das ist sehr lustig:

Obama Begrüßung auf sächsisch:

Vermeintlich alte traditionelle Kachel mit Mobilisierungsslogan in Lissabon:

Dresdens Bullen, Staatsanwälte und Ordnungsamt sind das letzte…

Neonazis gestört, Grünen-Stadtrat muss Bußgeld zahlen

Grünen-Sprecher und Stadtrat Stephan Kühn muss jetzt 150 Euro Bußgeld zahlen, weil er am 13.Februar beim Aufmarsch der Neonazis aus den Fraktionsräumen im Rathaus Klezmer Musik spielte. Er störte damit die Versammlung „Junger Landsmannschaften Ostdeutschland“. Die Staatsanwaltschaft sah es als erwiesen an, dass aus dem Fenster der Stadtratsfraktion „laute, jüdische Musik“ (Originalton Anklageschrift) gespielt wurde, die eine „zu dieser Zeit gehaltene Rede störte.“ Diese Handlung sei, so die Staatsanwaltschaft, „strafbar als Störung von Versammlungen und Aufzügen“.

„Wenn es mir gelungen ist, die Verbreitung der braunen Verbalsoße zu stören, nehme ich die Zahlung der Strafe gerne in Kauf“, sagt Stephan Kühn. (SZ)

via Sächsische Zeitung und NPD-Blog

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