Archiv für Mai 2009

Mob prügelt Familienvater tot

Schon der Kollege hallas berichtet über die krasse anti-republikanische Gewalt in der Nähe von Belfast. Die Täter geben sich als Anhänger der faschistischen UDA aus.

Mob prügelt Familienvater tot

Von Peter Nonnenmacher

London. In Nordirland geht die Angst vor einer neuen Welle der Gewalt um: Ein protestantischer Mob hat in der Stadt Coleraine einen katholischen Familienvater vor seinem Haus zu Tode geprügelt und getreten. Ein zweiter Katholik, der wenige Straßen entfernt von einer Gang überfallen wurde, rang am Dienstag noch um sein Leben. Die Polizei nahm insgesamt elf Personen fest und sprach von „Mord und Mordversuch aus rein konfessionellen Gründen“.

An den Misshandlungen, die zum Tod des 49-jährigen Kevin McDaid führten, sollen mehr als 40 betrunkene Loyalisten – militante Anhänger der Krone in Irland – beteiligt gewesen sein. Sie zogen durch die Straßen eines katholischen Viertels in Coleraine und feierten den Sieg des protestantischen schottischen Fußballvereins Glasgow Rangers zum Ende der Saison.

Sie griffen sich McDaid, der gerade vor seinem Haus nach seinen Kindern Ausschau hielt, und fielen über ihn her. Politiker aus Coleraine gingen davon aus, dass die Aktion vom berüchtigten Loyalisten-Verband der Ulster Defence Association (UDA) organisiert war, und die „Fenier“ (Katholiken) der Stadt einschüchtern sollte. Mit McDaid töteten sie einen örtlichen Sozialarbeiter, der für seine Versöhnungsarbeit zwischen Katholiken und Protestanten bekannt und beliebt war.

Als McDaids Frau Evelyn ihrem Mann zu Hilfe eilte, wurde sie selbst zusammengeschlagen und schwer verletzt. Bezeichnenderweise war Evelyn McDaid selbst protestantischer Herkunft. Die Täter hätten sie für eine Katholikin gehalten und ihren unbändigen Hass an der ganzen Nachbarschaft auslassen wollen, erklärte sie der Polizei. Auch eine schwangere junge Frau wurde bei dem Vorfall verletzt. Ein paar Straßen entfernt fiel ein Mob über den 46-jährigen Damian Fleming her – er schwebt noch in Lebensgefahr.

Nordirlands Vize-Regierungschef, der Sinn-Fein-Politiker Martin McGuinness, zeigte sich „absolut angewidert“ von den Überfällen und forderte seine Landsleute auf, die Polizei bei der Überführung der Mörder zu unterstützen. Der Vorsitzende der protestantischen Ulster-Unionisten, Sir Reg Empey, meinte, die „tragischen Ereignisse“ in Coleraine zeigten, „wie weit wir in jüngsten Jahren gekommen sind, wie weit wir aber auch noch zu gehen haben“.

Auch seit dem Friedensabkommen von 1998 kommt es in Nordirland immer wieder zu konfessionell motivierten Übergriffen. Vor drei Wochen wurden vier Protestanten aus Ballymena für den Mord an einem 15-jährigen Katholiken im Jahr 2006 zu lebenslanger Haft verurteilt. Vor allem in sozial schwachen Gebieten halten sich hartnäckig gegenseitige Ressentiments.

Quelle

Auch deswegen support für:

modeberatung

Liebe Freunde und Vorbeischauende – ich will mir mal wieder neue sneaker kaufen. Ich kann mich allerdings nich alle drei Paar kaufen. Entscheiden kann ich mich aber auch nicht. Deswegen dachte ich mir, ihr könnt hier mal ein bisschen voten oder aber links reinstellen, von Turnschuhen, die ihr mir empfehlen könnt!

adidas forest hills:

Asics Tiger / Mexico 66:

adidas L.A. Trainer:

Danke vorab!

Randnotiz zur Antinationalen Parade

Zur Antinationalen Parade der T.O.P. und des Ums Ganze kann man ja auf verschiedenen blog-Seiten ausführlich lesen.

Eine humorvolle Geschichte passierte am vorderen Rande der Demo gegen Ende.

Nachdem die Bullen wegen ein bisschen Schubsen auch Pfefferspray gegen die Demonstranten eingesetzt hatten und ein Punker etwas abgekommen hatte, dachte dieser sich, dass er sich beschweren geht. Aber nicht etwa bei den Bullen die ihm Pfeffer in die Augen gesprüht hatten sondern bei dem Veranstalter der Demo. Dies ist an sich schon eine groteske Momentaufnahme.

Aber es kommt noch besser. Begegnet sind wir dem Punk als er wie verrückt über die Demoleitung meckerte. Als wir ihn ansprachen und ihm sagten, dass er sich mal nen bisschen beruhigen soll und fragten was denn eigentlich los sei, erzählte er obige Geschichte. Als er sich aber bei der Demoleitung beschwerte, wiesen die ihn, natürlich zu Recht, ab.

Punk dazu schreiend (!):

„Was für Wichser. Die hat meine Geschichte null interessiert. Die haben gesagt ich soll zusehen, dass ich Land gewinne. Land gewinne. Versteht Ihr! Land gewinne! Und das auf ner antinationalen Parade…“

:D

Krass gute Laune…

er auch!

Einer der besten songs überhaupt!

Nachtrag an alle die mir nicht geglaubt haben

Angriff: Nun auch ein Eichhörnchen

Drei Verletzte – Rentner erschlägt es mit Krücke

Passau. (dpa) Spielt die Tierwelt verrückt? In Niederbayern hat jetzt ein wild gewordenes Eichhörnchen drei Menschen angegriffen und verletzt. Das Tier sprang in Passau durch eine offene Terrassentür in ein Wohnzimmer und biss dort eine Frau in die Hand.

Dabei schnappte das Nagetier nach Polizeiangaben so fest zu, dass die 70-Jährige in Panik auf die Straße rannte. Erst dort konnte sie das Tier abschütteln.

Ein 33 Jahre alter Bauarbeiter wurde das nächste Opfer des Tiers, er bekam Kratzer an Hand und Unterarm ab, konnte sich aber erfolgreich wehren. Das Eichhörnchen flüchtete dann in einen angrenzenden Garten und attackierte dort einen 72 Jahre alten Mann, der das Tier schließlich mit einer Krücke erschlug.

Das Landesuntersuchungsamt in Oberschleißheim bei München kam zu dem Ergebnis, dass das Eichhörnchen keine Tollwut hatte. Das teilte die Polizei Passau am Mittwochabend mit. Ein Eichhörnchen könne schon mal zubeißen, wenn es sich wehren wolle, Schmerzen habe, trächtig sei oder seine Jungen versorgen wolle. Erst dieser Tage war eine Frau im Bayerischen Wald von einem Bussard angegriffen und verletzt worden (wir berichteten). Vor allem Raubvögel haben in den letzten Wochen in der Gegend von Kronach Jogger und Walker mehrfach attackiert, wie die Polizei mitteilte.

(14.06.2007 / www.oberpfalznetz.de)

Ein riesiges Dankeschön an *mauersegler*

vollkommen richtig!!!

danke an *d.*

das who is who des linksradikalismus […] in berlin

via

annie leibovitz ausstellung berlin

Gestern Nachmittag in der Annie Leibovitzs Ausstellung „A Photographer’s Life, 1990 – 2005″ im C/O Berlin gewesen.
Ehrlich gesagt haben mich die persönlichen Aufnahmen aus Familie und Freundeskreis von Leibovitz nicht so sehr interessiert. Aber da mag bzw. gibt es sicher andere Ansichten zu. Die Ausstellung ist bedingt der Räumlichkeiten zu eng und zu dicht gehangen. Dadurch ist es gleichsam nicht immer möglich sich die Fotos von Weitem anzuschauen. Ansonsten waren vor allem die bekannteren Bilder sehr ansprechend und überraschend.

Bleibt zu sagen: lohnt sich durchaus anzuschauen, aber auf keinen Fall Sonntag Nachmittags. Es ist einfach unheimlich voll und es sind viele ignorante Menschen unterwegs, die einen den Ausstellungsbesuch verderben.

Sehr gefreut habe ich mich aber darüber:

Und darüber, dass ich nun nie vergessen werde wie Bill Clinton mit vollem Namen heisst.

Die Ausstellung ist noch bis 24. Mai zu sehen – kostet für Studenten fünf € und ansonsten 10.

Wir hatten ja ÜBERHAUPT NÜSCHT !

Bonusmaterial des Dokumentarfilms HERE WE COME

Es gibt in der heutigen Welt viele Klischees, gerade über Vergangenes. Dass wir in der DDR nichts hatten, gehört dazu.
Wir hatten Familie, Freunde und Zeit. Und Breakdance…

Danke an *antihero*

Applaus für The Housemartins

Eine der ersten Bands von denen ich Fan war, waren The Housemartins. Ich habe sie ewig lange nicht gehört. Grad wieder ein Album erstanden und bin total zufrieden damit. The Housemartins spielen feinsten Indie-Brit-Pop der ersten Stunde. Aus der Band hervorgegangen sind die wundervollen The Beautiful South und Fat Boy Slim.

Hier zwei der m.E. feinsten Lieder. Im Video zu „bow down“ ist die Band in schicken 80s casual zu sehen. Paul Heaton sah man immer mal wieder auch in stilsicheren Stone Island Jacken.

Beide Daumen weit hoch!

bow down:

me and the farmer